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verwundet. Aber dies iſt das Wenigſte. Wenn wir nur wüßten, ob Sie geſiegt hätten, Majeſtät? Wir hatten ſchon zwei Redouten hinter uns und waren bei der dritten, als uns das Unglück traf. Oh, ſagen Sie uns, Majeſtät, nicht wahr, der Sieg iſt unſer geblieben?
Ein dunkler Schatten flog über das Antlitz des Königs hin, aber er verſchwand bald wieder. Ihr dürft jetzt nur an Euch denken, ſagte er, Ihr habt bewieſen, daß Ihr brav ſeid, das Uebrige iſt Zu⸗ fall! Verliert nicht den Muth; es wird Alles gut werden, und auch Ihr werdet geneſen.— Seid Ihr ſchn. verbunden? Hat man Euch ſchon zur Ader gelaſſen?
Ach, Sire, kein Teufel will uns verbinden! ſtöhnte de zweite Verwundete, der Lieutenant von Stuben⸗ all.
Wie, rief der König heftig, man hat Euch hier ſo ohne Pflege und Beiſtand liegen laſſen? Ja, Sire, es wird wohl für uns keine Rettung
mehr ſein!
Der König war im Begriff zu antworten, als die Thür ſich öffnete, und mehrere Leute mit einer Tragbare, begleitet von einem Chirurgus, hereintraten.
Was wollt Ihr hier? fragte der König heftig.
Sire, erwiederte der Chirurg, wir wollen die Verwundeten hier fortbringen, weil Euer Majeſtät hier Ihr Nachtquartier nehmen wollen..
Der König warf ihm einen zornigen Blick zu. Und Er meint, daß ich das erlauben werde? fragte er. Die Verwundeten bleiben hier, ich werde ſchon anderswo Unterkommen finden! Vor allen Dingen ſorge Er mir für dieſe beiden Officiere, und verbinde Er ſie ſogleich.


