Teil eines Werkes 
2. Abtheilung : 1. Band (1857)
Entstehung
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Ranuzi.

Der Graf Ranuzi ſah dem Ruſſen mit einem ſpöttiſchen Lächeln nach. Wiſſen Sie, Monſieur de Belleville, wohin er geht? fragte er dann.

Nun, ich denke, auf den Platz da unten, wie er geſagt hat.

Ja, er hat uns aber nicht geſagt, was er da will, indeß ich errathe es. Er will hinunter gehen, um ſich der Wahrſagerin zu nähern, und dieſer ein Zei⸗ chen zu geben, daß ſie zu weit gegangen iſt in ihrem Eifer, und daß ſie leicht dadurch ihr Spiel verrathen könnte.

Ah, Sie meinen alſo, daß Herr von Giurgenow dieſe Wahrſagerin kennt?

Ich bin deſſen ganz gewiß! Herr von Giurgenow hat dieſe beiden Charlatans gedungen, damit ſie das Volk aufregen und es gegen den Krieg ſtimmen ſollen. Indeſſen iſt das ein ziemlich gewöhnliches, und auch ſchon ziemlich verbrauchtes Mittel, das namentlich hier in Preußen gar nicht fruchten kann. Denn hier macht das Volk nicht die Politik, ſondern der Kö⸗ nig, und das Volk iſt nichts als eine Maſſe von Unterthanen, welche gehorſam das thut, was ſein König befiehlt, ſelbſt wenn ſie wiſſen, daß ſie dabei zu Grunde gehen. Herr von Giurgenow hat da weit fehlgegriffen, und er hätte das berechnen können. 1 Wenn Sie, Monſieur, dieſes Mittel ergriffen hätten,

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ſo wäre das begreiflich geweſen, denn bei Ihnen in 4 3

Frankreich ſpielt das Volk eine Rolle mit in der 8