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merkſamkeit hinunter. Und jetzt erhob ſich über der lauſchenden Menge die Stimme des Propheten; ſchmetternd und ſchallend wie eine Trompete war ſie anzuhören, und Niemanden entging ein Wort von dem, was ſie ſprach.
Brüder, rief der Prophet, warum haltet Ihr mich auf, und was ſtört Ihr mich in meinem friedlichen Gange? Mich und dieſes Weib, welche mit mir dieſe Nacht in den Sternen geleſen hat, und deren Seele noch traurig iſt, gleich der meinen, von dem, was ſie geſehen.
Und was habt ihr geſehen? ſchrie man aus der Menge..
Bleiche, geſpenſterhafte Schatten, die in blutigen Gewändern einherzogen, klagend und jammernd ſich niederſetzten an tauſend geöffneten Gräbern, um ein Klagelied zu ſingen, das hieß:„Krieg! Krieg! Weh' dem Krieg! Er tödtet unſere Män⸗ ner, er verſchlingt unſere Jünglinge. Er macht unſere Frauen zu Wittwen und unſere Mädchen zu Nonnen! Weh' dem Krieg!“— um ein Gebet zu Gott emporzukreiſchen, das hieß:„Friede! Friede! Schenke uns, o Gott, den Frieden, damit dieſe offe⸗ nen Gräber ſich ſchließen, damit wir unſere Wunden heilen und unſerer Leiden Ende ſehen können!“
Der Prophet faltete die Hände und blickte fle⸗ hend zum Himmel empor. Aber jetzt erhob das Weib ihre Stimme. Doch der Himmel, ſagte ſie, verfinſterte ſich, als die Geiſter ſo beteten und ein blutrother Strom ſchoß über ihn hin, färbte die Sterne blutig und machte aus dem Mond eine dunkle Blutlache, und jammernde Stimmen riefen aus den Wolken und in der Luft:„Kämpft weiter und ſterbt, denn Euer König will es ſo! Ihm gehört Euer Le⸗


