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haltung mit Friedrich wenigſtens die beſte Kraft meiner Gedanken ausſprechen könnte. Aber das Lichtausblaſen hat mich doch immer noch nicht befähigt, meinen Stoff ſo zu bewältigen, ſo ſeiner Herr zu werden, wie ich fühle, daß es ſein müßte. Ich habe leider noch niemals dieſes beſeligende Gefühl, dieſe ſich im eigenen Glanze ſonnende Selbſt⸗ genügſamkeit gehabt, wie ſie heut zu Tage die meiſten unſerer jungen Dichter und Dich⸗ terlinge, unſerer Eintagsfliegen des Ruhms haben. Glückliche Leute, welche ſo klug, ſo ſtolz, ſo geiſtreich geboren werden, daß ſie gar nichts zu lernen, gar nichts zu wiſſen brauchen, als ſich ſelber, welche gar keine Autoritäten, keinen Reſpect vor Anderen ken⸗ nen, ſondern die ſich ſelber ihre einzige Au⸗ torität ſind, das einzige Weſen, vor dem ſie Ehrfurcht empfinden,— das einzige Weſen, mit dem ſie zufrieden ſind.— Ich, wie ge⸗ ſagt, kenne dies beſeligende Gefühl des Zu⸗ friedenſeins mit meinen Arbeiten nicht. Noch niemals haben dieſelben meinem Wollen,


