Teil eines Werkes 
2. Abtheilung : 1. Band (1857)
Entstehung
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A

IX

meinen Intentionen genügt, immer habe ich gefühlt, daß meine Kraft ſchwächer als mein Wille, daß ich immer und immer nur eine Strebende, eine Fortſchreitende, eine Wol⸗ lende bin!

So bitte ich meine Leſer um Nachſicht

auch für die letzte Abtheilung dieſes Werkes,

das jetzt in dreizehn Bänden geſchloſſen vor ihnen liegt. Ich habe wenigſtens ein ehr⸗ liches Streben gehabt, es iſt mir um die innere Characterentwickelung dieſes großen Mannes zu thun geweſen, den Viele nur als den kühnen Helden, Viele als den weiſen Geſetzgeber, den ſelbſtregierenden König, ſehr Wenige aber als den edlen, zartfühlenden, weichen Menſchen kennen, der er wirklich war. Ich wollte Friedrich als den Menſchen zeich⸗ nen, und aus ſeiner Seele und ſeinem Her⸗ zen heraus ſein Leben entwickeln. Das iſt mein Beſtreben geweſen, meine einzige Ab⸗ ſicht! Immer mein Ziel vor Augen habend, bin ich vorwärts geſchritten, nicht rechts noch links ſchauend, buhlend um keine Gunſt,