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Birr hatten nichts Beſſeres, was wir Euer Majeſtät zum Geburtstag ſchenken konnten, nichts Beſſeres, als uns ſelber, ſagte Graun, darum kommen wir, uns zu s Königs Füßen hinzulegen und zu ihm zu ſagen: 8 Kajeſtät, nehmen Sie unſere Herzen an und verſchmä⸗ hen Sie die Gabe nicht, denn ſein ganzes volles Herz iſt immer doch das beſte Geſchenk, was der Menſch dem Menſchen darbringen kann, und Euer Majeſtät iſt ſo ſehr ein großer König, daß man es auch wa⸗ gen darf, ihm zuweilen menſchlich warm gegenüber zu treten..
Und Er, mein Graun, iſt ſo ſehr ein großer Com⸗ poniſt, daß es ſich Jedermann zu Ehre rechnen muß, wenn er von Ihm geliebt wird, ſagte der König zärtlich.
Aber ich, ſagte Quanz feierlich, indem er dem Kö⸗ nig eine in Papier gewickelte Rolle übergab, ich bringe zum Geburtstag doch noch etwas Anderes mit, als bloß mein Herz, und ich bitte Euer Majeſtät, daß Sie es gnädig von mir annehmen wollen.
Der König öffnete haſtig das Papier. Eine Flöte, rief er freudig, und gewiß eine Flöte, welche der große Meiſter Quanz mir ſelbſt gebaut hat.
Ja, Majeſtät. So lange Sie im Felde ſtehen, habe ich daran gearbeitet, und als der Courier uns die Nachricht von der Schlacht bei Leuthen brachte, und als ganz Berlin da jubelte und die Vivatsbänder in
. allen Straßen und in jedem Fenſter flatterten, da hat die Flöte zum erſtenmal ihr Schweigen gebrochen, und ihre erſte Muſik war ein Jubellied für unſeren großen König.
Und da ſage man noch, daß Schlachten umſonſt
geſchlagen werden, ſagte der König lächelnd. Mir hat die Schlacht von Leuthen eine Flöte von Quanz ein⸗


