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lüftchen treffen, und für alle Ihre Bequemlichkeiten ſoll mit ſolcher Scheu geſorgt werden, als wären Sie das heilige Feuer im Tempel der Veſta, und ich die Prie⸗ ſterin, welche es zu hüten hat.
Der Marquis lachte. Wenn aber das Feuer ein⸗ mal ein wenig trüber brennt, ſagte er, ſo bitte ich meine erhabene Prieſterin nur, ihre Blicke auf mich zu richten, und mir zu erlauben, daß ich an dieſen himmliſchen Blitzen meine Gluhten wieder neu belebe. — Aber jetzt, Sire, jetzt erlauben Sie mir vor allen Dingen Ihnen, nein mir ſelber, meinen Glückwunſch zu dem heutigen Freudenfeſte darzubringen, zu dieſem Tage, welcher wie eine Segnung über allen Denen aufgegangen iſt, die ein Gefühl für das Große, das Schöne, das Erhabene und Geiſtvolle haben, und die— 6
Genug, genug, Marquis, rief der König lächelnd, wenn Sie ſo anfangen, ſo flüchte ich vor Ihnen, denn dann denke ich, daß Sie auch eine dieſer langweiligen Deputationen ſind, mit welcher die Etiquette den König begrüßt. Hier, mein Freund, in dieſem Zimmer giebt es keinen König, und wenn wir Zwei allein darin ſind, ſo ſind das zwei Freunde, von denen der Eine dem Anderen nur die Hand reichen und ihm nur Glück wünſchen ſoll, daß er wieder ein ſchlimmes Jahr über⸗ ſtanden und doch noch Kraft behalten hat, noch anderen ſchlimmen Jahren mit Entſchloſſenheit entgegenzugehen. Und wenn Sie doch noch durchaus einige Wünſche hinzufügen wollen, Marquis, ſo wünſchen Sie, daß das hitzige Kriegsfieber, welches jetzt ganz Europa er⸗ griffen hat, verſchwinden möge, daß das Triumvirat von Frankreich, Rußland und Oeſterreich zerſtört werde, und daß es den Tyrannen dieſes Univerſums nicht


