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geſungen von dreißigtauſend Kriegern, von dreißig⸗ tauſend Helden, die nach dem blutigen Tage wohl ein Recht hatten zu ſingen:
„Nun danket Alle Gott!“
XIV. Im Winterquarkier zu Breslau.
Der König war allein in ſeinem Zimmer, in wel⸗ ches er ſich eben erſchöpft und matt zurückgezogen hatte. Es war heute der vierundzwanzigſte Januar, das heißt der Geburtstag des Königs, und obwohl er ſich alle Gratulationen und alle Feierlichkeiten verbeten hatte, ſo war es doch nicht zu vermeiden geweſen, die oberſten Behörden der Stadt Breslau zu empfangen, und auch einigen Deputationen der Bürger ſeiner wie⸗ dereroberten Stadt einen Empfang zu geſtatten..
Aber dieſe Beſuche hatten den König erſchöpft, weil ſie ihn langweilten, und weil er ſich ver⸗ ſtimmt und traurig fühlte.— Jetzt war er allein, jetzt konnte er den trüben Erinnerungen nachhängen, die ihn wider ſeinen Willen beſchlichen, und welche hier in Breslau, in welches er vor wenigen Wochen,
bald nach der Schlacht bei Leuthen, ſiegreich eingezogen war, beſonders lebendig wurden. Denn hier in Breslau hatte ſein Herz jüngſt wieder eine bittere 8


