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lonnen, die Generale ſprengten hierhin und dorthin⸗ um die Befehle des Königs überall hinzutragen, und dieſen Befehlen folgend, ſah man jetzt das preußiſchen Heer eine neue Stellung einnehmen, neue Poſitionen ergreifen, die dem erſtaunten und verwunderten Feind ſo ſeltſam und außergewöhnlich erſchienen, daß General Daun zum Prinzen von Lothringen ſagen konnte: „die Preußen marſchiren fort, wir wollen ſie ruhig abziehen laſſen.“ Und ſo voll Sicherheit des Abmar⸗ ſchirens der Preußen waren die Oeſterreicher, daß mehrere Regimenter ihr kleines Feldgeräth, ihre Brod⸗ ſäcke, ja, ihre Torniſter ſelbſt hinter die Fronte trugen und ſie in Haufen aufeinander legten, um ſich, wie ſie meinten, anf einige Stunden von dieſer unnützen Laſt zu befreien.*) Aber plötzlich verwandelte ſich dieſe Sicherheititn Schrecken, als man die Preußen in ungewöhnlicher, kunſtvoller Aufſtellung heranrücken ſah, beide Flügel des Feindes zugleich bedrohend. Von beiden Flügeln ſprengten Boten über Boten von Nadaſty und Lucheſi zu den das Centrum commandirenden Feldherren Daun und Carl von Lothringen heran und baten dringend um Unterſtützung, denn wie eine donnernde Meeres⸗ woge ſtürmten die Preußen heran, jauchzend ſtürzten ſie ſich in den Feind, Alles zu Boden ſchlagend, Alles auseinander ſprengend, der Zahl der Feinde nicht achtend, und nicht der zerſchmetternden Kugeln, welche aus fünfhundert Feuerſchlünden ihnen entgegenbrüllten. Dann eilte endlich mit einem großen Reiterhaufen dem Grafen Lucheſi gegen die„Berliner Wachtparade“
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*) v. Archenholtz Geſchichte des ſiebenjährigen Krieges. Th.. S. 137.


