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ſagte er, wer von Ench heute zum Krüppel wird, für den werde ich vorzüglich ſorgen.
Der greiſe Krieger wandte ſich mit Thränen in den Augen zu ſeinen Kameraden um. Nun, ſagte er, habt Ihr Alle es gehört? Er iſt und bleibt der König von Preußen und unſer Vater! Ein Schurke wer ihn verläßt! Es lebe unſer Fritz!
Und nun erfüllte unermeßliches Jubelgeſchrei die Luft, und von Reih' zu Reih' ertönte es laut: Es lebe unſer Fritz! Es lebe unſer König!
Vorwärts! Vorwärts! brüllte der Ruf jetzt durch das Lager hin, denn drüben, am Ende dieſer langen
Ebene hatte man jetzt die erſten Colonnen der feindli⸗
chen Armee bemerkt.„
Vorwärts! Vorwärts! ſchrieen die Soldaten, ihre Plätze einnehmend, und in lautes Jubeln wieder aus⸗ brechend, als der König, gefolgt von dem Lieutenant von Frankenberg mit ſeinen funfzig Mann, an ihren Reihen vorüberſprengte, um ſich an die Spitze der Colonnen zu ſtellen.
Und vorwärts, vorwärts! ging es jetzt dem Feinde entgegen, deſſen ungeheuere Maſſen ſich an der entge⸗ gengeſetzten Seite der Ebene zu entrollen begannen.
Ein augenblickliches, tiefes Schweigen trat bei die⸗ ſem Anblick im preußiſchen Heer ein. Plötzlich be⸗ gannen einzelne Stimmen laut und kräftig ein geiſt⸗ liches Lied zu intoniren, und nun, mit ſchmetterndem Gruß, ſtimmte die Feldmuſik die bekannte Melodie dieſes Liedes an, und von Begeiſterung durchglüht, ſangen die vorrückenden Schaaren:
Gieb, daß ich thu' mit Fleiß, was mir zu thun gebühret, Wozu mich Dein Befehl in meinem Stande führet, Gieb, daß ich's thue bald, zu der Zeit, da ich's ſoll; Und wenn ich's thu', ſo gieb, daß es gerathe wohl.


