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und haſt Dir ſomit den Thaler verdient, welchen ich Dir als Extrabelohnung verſprochen habe. Deine Schuld betrug,— wie viel?
Dreiundfunfzig Thaler vier Groſchen und fünf Pfennig, Euer Gnaden.
Und die Hälfte davon iſt?
Siebenundzwanzig Thaler, vierzehn Groſchen, zwei und einen halben Pfennig, ſagte Jean mit hochklopfen⸗ dem Herzen und einem ſeligen Lächeln, denn er ſah, wie ſein Herr eine wohlgefüllte Börſe hervorzog, und daraus einige Goldſtücke nahm.
Du bekommſt alſo mit Deinem Extrathaler acht⸗ undzwanzig Thaler vierzehn Groſchen zwei und einen halben Pfennig, ſagte Pöllnitz, indem er einige Gold⸗ ſtücke auf den Tiſch zählte. Da ſind ſechs Louisd'or oder dreißig Thaler Gold, denn das Agio zu be⸗ rechnen, iſt unter meiner Würde. Nimm ſie, ſie ſind Dein!
Jean ſtieß einen Schrei des Entzückens aus, und ſtürzte mit vorgeſtreckten Händen zu dem Tiſch hin, um ſeine Goldſtücke zuſammen zu raffen. Schon hatte er zwei Louisd'or erfaßt, als die kraftvolle Hand des Barons ihn zurückhielt.
Jean, ſagte er, ich leſe in Deinen lüſternen Mie⸗ nen, daß Du ein toller Verſchwender biſt, und dieſes Geld, welches Du ſo ſchwer erworben haſt, in grenzen⸗ loſem Leichtſinn raſch vergenden willſt. Es iſt meine Pflicht als Dein treuer Herr, das zu hindern und für Dein Wohl zu wachen. Du wirſt daher nicht die ganze Summe in Deine leichtſinnigen Hände bekommen, ſondern nur die Hälfte, nur drei Lonisd'or, die ande⸗ ren drei werde ich zu Deinen übrigen Erſparniſſen legen, und ſie Dir aufhaben.
Er ſteckte mit feierlicher Würde die drei Louisd'or


