immer zuerkannt. Sei es alſo, ich nehme die Duca⸗ ten an, welche Euer königliche Hoheit mir bieten und erlaube mir nun, meine Botſchaft vorzutragen. Ich komme nämlich als Bote Sr. königlichen Hoheit des Prinzen Heinrich. Er ſendet ſeiner vielgeliebten Prin⸗ zeſſin Schweſter ſeine herzlichen Grüße, und bittet, daß Höchſt Sie ihm die Ehre erzeigen, ihn heute über acht Tage zu einem Feſte, das er in Rheinsberg geben wird, zu beſuchen.
8 Iſt der Herr Ober⸗Kammerherr des Königs jetzt Hoffourier des Prinzen Heinrich geworden? fragte Amalie.
Nein, königliche Hoheit, ich pfuſche heute nur dem Fourier gelegentlich in's Handwerk, denn dieſe Einla⸗ dung iſt nicht der Hauptzweck meiner Sendung, ſon⸗ dern nur eine gelegentliche Beſtellung.
Ich wußte es wohl, ſagte Amalie mit ironiſchem Lachen. Mein Bruder liebt mich nicht ſo ſehr, daß er mich zu ſeinen Feſten einladen ſollte, wenn er damit
Prinz Heinrich von mir?
Eine Gefälligkeit, Königliche Hoheit. Er wünſcht zum Geburtstag ſeiner Gemahlin von ſeinen franzöſi⸗ ſchen Schauſpielern Voltaire's Rome sauvéc aufführen
nigliche Hoheit ſo große Triumphe feierten. Der Prinz erinnert ſich, daß Voltaire die Rolle der Aurelie damals für Sie eingerichtet, und mit Zuſätzen und Abänderungen verſehen hat, und bittet daher durch
Rheinsberg, ob Sie ihm dieſe Rolle nicht gnädigſt für ſeine Actrice überlaſſen wollten.
dieſe Rolle zu ſpielen? fragte die Prinzeſſin mit eine
nicht einen Nebenzweck verbindet. Nun, was will der
zu laſſen, in welchem vor einigen Jahren Euer Kö⸗
mich, den augenblicklichen directeur des spectacles de
Warum fordert er mich nicht lieber auf, ſelbe
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