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erſparen!*) Aber laſſen Sie uns jetzt in Ihr Ge⸗ ſchäftssimmer gehen und unſere Geldangelegenheiten ordnen. Dort werden Sie mir wohl erlauben, Ma⸗ dame, meine Schuhe anzulegen.
Herr Witte ſtürzte ohne ein Wort zu ſagen in das Vorzimmer und holte die Schuhe des Königs, die er mit geſchäftiger Eile,— nicht vor den König, ſondern vor der Thür niederſetzte, welche in ſein Geſchäfts⸗ zimmer führte..
Der König ging mit einem lebhaften Kopfnicken auf dem Teppichſtreifen zu ſeinen Schuhen hin, und ließ ſie ſich von Balby anziehen.
Madame, ſagte er, ich ſehe, daß Sie wirklich Herrin in Ihrem Hauſe ſind, und daß man Ihnen nicht mehr aus Zwang, ſondern ſchon aus Inſtinct gehorcht, ſelbſt wenn man zu rebelliren ſcheint. Gott erhalte Ihnen Behen ſtarken Willen, und Ihren— guten Mann!
dien!
Und jetzt, ſagte der König, als ſie mit ihrem Gelde den Banquier Witte verlaſſen und in ihr Hotel zurück⸗ gekehrt waren, jetzt wollen wir alle Anſtalten treffen, morgen in der Frühe abreiſen zu können, denn um unſer Incognito iſt es geſchehen. Herr Witte hat uns zwar ſein Wort gegeben, zu ſchweigen, aber Madame Witte nicht; demgemäß wird morgen ganz Amſterdam wiſſen, daß der König von Preußen hier iſt. Zum Glück weiß Herr Witte nicht, wo ich wohne, und ſo
boffe ich heute noch Ruhe zu haben, aber morgen iſt's
vorbei!—
*) Des Königs eigene Worte. Siehe: Nicolai, Anecdoten und Charakterzüge aus dem Leben Friedrichs des Großen. Samm⸗ lung 5., S. 31.


