— 202—
jetzigen Beſitzer handeln müſſen.
Balby.
Stunden, Balby!
ich noch einen ſehr wichtigen Geſchäf
Und der König nahm ſeines Freundes Arm, und
ſerer vielgerühmten Menſchenwürde iſt, ſondern daß Gott ſich nur einen Spaß gemacht und eine höhere Affenart geſchaffen hat, welche ſich Menſch nennt, und ſich ein⸗ bildet etwas Beſſeres zu ſein, als alle anderen leben⸗ den Geſchöpfe. Wir unterſcheiden uns von den Affen dadurch, daß wir nicht nackt gehen, und unſere Kleider nennen wir Cultur. Aber über den Kleidern vergeſſen wir ſo oft die Menſchen, die darin ſtecken, der Rock recht bunt ſchillert, wirſt ſich das dumme Volk zur Erde, und betet an, und ſieht vor lauter Entzücken nicht, daß ein Pavian und kein Gott im ſchönen, goldnen, beſternten Kleide ſteckt. wollen uns durch ſolche Gedanken heute nicht unſere gute Laune verderben laſſen, ſondern die wenigen Stunden unſerer Freiheit noch gehörig ausbeuten und nutzen. Wir haben noch einige Sammlungen zu be⸗ ſchauen, in denen herrliche Rembrandt's und Rubens zu verkaufen ſein ſollen, und über die
und wenn
Nun, wir
wir mit ihrem Dann zuletzt habe tsgang zu machen, zu dem mächtigen und großen Banquier Witte, von welchem ich den Betrag eines Wechſels einzuziehen habe. Denn Du weißt, die Frau van der Blaken iſt theuer, und die Bilderhändler werden uns auch nicht auf unſer redliches Geſicht hier die Bilder aus⸗ liefern, wenn wir ſie kein Geld ſehen laſſen! Befehlen Eure— befehlen Sie nicht, daß ich zum Banquier gehe, und das Geld eincaſſire? fragte
Nicht doch! Es iſt ein ſo wundervoller Genuß, ſich ſelbſt zu bedienen, und ſein eigener Herr nnd Diener zu ſein. Gönne ihn mir noch auf einige


