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gegenſtellenden Schwierigkeiten einen Genuß abgerun⸗ gen hat. Er war fröhlich und geſprächig, und er⸗ götzte ſich in Rückerinnerung all der kleinen, vielfachen Abenteuer, welche dieſe kleine Incognito⸗Reiſe von fünf Tagen ihnen ſchon dargeboten hatte.
Aber ſie werden bald tempi passati ſein, dieſe giorni felice, ſagte er dann ſeufzend. Es iſt heute der letzte Tag unſerer Freiheit und unſeres Glücks, und morgen müſſen wir ſchon unſer Joch wieder auf uns nehmen, und wieder den ſchönen braunen Virtnoſen⸗ rock mit der eitlen Uniform unſerer Herrlichkeit ver⸗ tauſchen.
Nun, ich weiß wenigſtens Einen, der darüber ſelig ſein wird, rief Balby lachend. Das iſt der unglück⸗ liche Deeſen, welcher mir eben mit feierlichem Pathos geſchworen hat, daß er ſich in's Y werfen wtrd, wenn er noch lange dieſe unwürdige Rolle eines Bedienten ohne Livrée, eines Bedienten von zwei unanſehnlichen Muſikanten ſpielen ſoll. Er hat mir mit Thränen ge⸗ klagt, daß kein ordentlicher Menſch hier im Hauſe ihn eines Wortes würdigt, daß keines der hübſchen Mäd⸗ chen ſeine zärtlichen Seufzer und ſeine gefühlvollen Reden beachtet, nur die Viehmagd und der Stallknecht haben ihn geſtern Abend zum Thee im Pferdeſtall ein⸗ geladen, und dieſe Einladung hat ihn noch mehr ge⸗ kränkt, als der ignorirende Stolz der Andern.
Der König lachte. Kleider machen Leute, ſagte er. Wenn Deeſen ſeine Kammerhuſarenlivrée trüge, wür⸗ den dieſe ſtolzen Schönen, die ihn jetzt verſchmähen, ihm ſehnſuchtsvoll entgegenlächeln, und die arme Vieh⸗ magd und der Stallknecht würden es vor lauter Re⸗ ſpect nicht wagen, ihn anzureden. Wie wunderlich conſtruirt ſich doch dieſe Welt! Zuweilen möchte man auf den Gedanken kommen, daß es nichts iſt mit un⸗


