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ſich unterworfen, und war mit Balby in den Gaſthof zurückgekehrt, um zu ruhen und zu eſſen.
Und ſorge, Freund, daß wir etwas Gutes und Er⸗ quickendes bekommen, ſagte der König, ſich behaglich auf dem Divan ausſtreckend. Es iſt mir eine wahre Luſt, mir eine gute Mahlzeit vorzuſtellen, eine Luſt, um welche der Könzg den Herrn Zollern noch oft be⸗ neiden wird, denn hungrig zu ſein, und dann eſſen zu können, das iſt ein Hochgenuß, welcher den Köni⸗ gen verſagt iſt, und doch, fügte der König leiſe und gedankenvoll hinzu, doch iſt unſer ganzes Leben nichts als ein fortgeſetztes Hungern nach Glück, Befriedigung und Ruhe, für das es auf Erden, fürchte ich, keine Sättigung giebt.— Bruder Heinrich, laß uns eſſen und fröhlich ſein, und auf ein gutes Mal ſinnen, wie ein verliebtes Mädchen auf ein Liebesgedicht ſinnt, das ſie ihrem Liebſten in's Stammbuch ſchreibeu, will. Wahrlich, Diejenigen ſind Thoren, welche da in ihrer⸗ ſublimen Ueberſinnlichkeit ſich den Anſchein geben, als ſei ihnen der leibliche Genuß nur ein nothwendiges Uebel, und als wäre das Eſſen eine höchſt unbequeme Angelegenheit des Körpers. Thoren ſind ſie, welche nicht begreifen, daß das Eſſen auch eine Kunſt und eine Wiſſenſchaft iſt, die eigentliche Seele unſerer Seele, der Kompaß unſerer Gedanken und Gefühle.— Balby, ſchaffe uns alſo ein köſtliches Mahl, denn ich möchte heute gern heiter und frei bleiben, leichten Sinnes und fröhlichen Herzens— dazu gehört aber vor allen Din⸗ gen, daß wir unſern Körper pflegen, und ihn nicht beſchweren mit gemeinen irdiſchen Dingen.
Wir wollen ihm, hoffe ich, das Sublimſte geben, was die holländiſche Erde trägt, ſagte Balby lachend. Denn Herr Friedrich Zollern weiß noch gar nicht, daß


