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Paß nicht kenne. Aber er ſchien mir ein höchſt lie⸗ benswürdiger, gebildeter Mann von feinen Manieren und nobler Denkungsart.
Geh, und lade ihn von mir zu einem Stückchen Paſtete ein, ſag' ihm, Herr Zollern möchte ihm gern danken für ſeinen Beiſtand, und bitte ſehr um die Ehre ſeines Beſuches. Merkſt Du wohl, Freund, daß ich ein wenig lerne höflich zu ſein, und mich zu ſchmiegen und zu biegen, wie es einem armen, reiſenden Muſi⸗ kanten geziemt? Ich bitte, wähle Deine Worte recht höflich, ſonſt iſt dieſer Menſch im Stande uns ſeinen Beſuch zu verweigern, und ich dürſte nach Menſchen.
Balby ging und kehrte nach einigen Minuten mit dem Fremden zurück.
Hier, mein Freund, ſagte Balby lächelnd, hier bringe ich Ihnen unſeren Retter in der Noth. Er möchte auch ſeinen Antheil an der Paſtete haben!
Und er hat ihn wohl verdient, ſagte der König. in⸗ dem er den Fremden mit einem freundlichen Neigen des Kopfes begrüßte. Ja, wahrlich, Monſieur, ich bin Ihnen verpflichtet, und dieſes Stück Paſtete, welches ich die Ehre habe, hier für Sie aufzulegen, iſt ein ſehr ſchlechter Lohn für Ihren geleiſteten Dienſt. Mir ſcheint, ich habe nie ſo große Fäuſte geſehen, wie die dieſer Holländer, und eine nähere Bekanntſchaft derſel⸗ ben wäre mir wirklich höchſt läſtig geweſen. Ich danke Ihnen alſo, daß Sie eine ſolche verhütet haben.
Auf der Reiſe macht man freilich Bekanntſchaften der verſchiedenſten Art, rief der Fremde lachend, indem er ſich mit einer ungemeinen Vertraulichkeit, welche Balby heimlich entſetzte, neben den König auf der har⸗ ten ledernen Bank niederließ. Die Ihrige, meine Herren, rechne ich zu den Annehmlichkeiten, nnd danke Ihnen, daß Sie mich derſelben theilhaftig werden laſſen.


