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ſondern in der Würde ſeines Menſchenthums zujauchz⸗ ten, und dem Menſchen einen Beifall ſpendeten, wie ihn der König noch niemals empfangen hatte.
Der König hatte alſo ganz Recht gehabt, zu ſagen, daß er ſein Königthum und ſeine Majeſtät in den Klei⸗ derſchrank gehängt und einen neuen Menſchen ange⸗ zogen habe. Er fühlte ſich wirklich als Menſch befan⸗ gen und verwirrt, und war froh, als Deeſen jetzt kam, um ihm anzuzeigen, daß das Vesperbrod für ihn in der Kajüte ſervirt ſei.
Er gab Balby einen Wink ihm zu folgen und zog ſich raſch und mit einem flüchtigen Gruß in die Kajüte zurück.
Nun wahrlich, ſagte er, wenn das Leben alle Tage ſo viel Abenteuer darbietet, ſo begreife ich nicht, wie ſich die Menſchen jemals über Langeweile beklagen können. Wie viele und wie köſtliche Abenteuer habe ich nicht zum Beiſpiel heute ſchon erlebt.
Aber unſere Abenteuer liegen nur in der Eigen⸗ thümlichkeit unſrer Situation, ſagte Balby. Alle dieſe kleinen Dinge waren bloß ärgerliche und unangenehme Tracaſſerien, während ſie freilig jetzt höchſt ſpaßhaft und komiſch ſind, weil ſie einen verkleideten König treffen.
Aber der verkleidete König lernt dabei mancherlei, ſagte Friedrich lächelnd. Von heute an werde ich mich nicht mehr wundern, wenn man die Polizei ein ver⸗ haßtes Inſtitut nennt, denn vraiment, ſie hat etwas Verabſcheuenswürdiges, obwohl ſie eine Nothwendigkeit
iſt. Die Polizei iſt der öffentliche Ankläger der Men⸗
ſchen, und dieſer würdige Herr Poſthalter hatte ganz Recht zu ſagen, daß die Polizei Jeden ſo lange für
einen Verbrecher halten muß, bis er ſich als ein ehr⸗
licher Mann ausgewieſen hat. Ah, wie weit haben


