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Ich verſtehe es, mein Herr, ſagte der Fremde, welcher mit Balby gekommen war. Dieſe Leute machen Ihnen Vorwiürfe, wie es ſcheint!
Vorwürfe? Und weshalb?
Der Fremde wandte ſich an den Bauer, welcher zuerſt geſprochen und jetzt lebhaft und aufgeregt ſich wieder vernehmen zu laſſen begann.
Monſieur, ſagte der Fremde dann, dieſe guten Leute ſind erzürnt auf Sie, und mir ſcheint nicht ganz mit Unrecht, denn es giebt eine Sprache, welche man ſelbſt ohne Worte verſteht, und die ihr Vocabulaire im Herzen hat. Da iſt eine arme, kranke Frau, welche ihre Zwillingskinder im Arm trägt und keinen Platz hat finden können, um zu ſitzen. Nun ſind Sie, Monſieur, der einzige Mann, welcher ſitzt, und darum haben dieſe guten Leute gemeint, es würde ſich wohl ſchicken, wenn Sie der kranken Frau Ihren Platz ab⸗ träten.
Aber das iſt eine Unverſchämtheit, rief Balby em⸗ pört, indem er ſich entſchloſſen vor den König hinſtellte. Niemand wage es nur einen Fußbreit näher zu treten, oder—
Ruhig, cher frère, ſagte der König, dieſe Leute haben vollkommen Recht, und ich ſchäme mich, daß ich ſie nicht verſtanden habe.
er ſtand auf, und mit ruhigem, freundlichem Ge⸗ ſicht durch die Reihen der Männer dahinſchreitend, welche voll Erſtaunen zurückwichen vor dieſem Mann, ddeer ſie gar nicht zu beachten und zu ſehen ſchien, nä⸗
herte der König ſich der jungen Frau, die ermattet
und kraftlos auf der Erde kniete.
MNit einem liebreichen, theilnahmsvollen Lächeln richtete der König ſie empor, und geleitete ſie ſorgfältig zu ſeinem Platz hin. Es lag in ſeinem Weſen etwas


