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Nein, geritten, Majeſtät, und zwar in Begleitung der beiden Herren von—
Laſſe Er das, rief der König haſtig, ich will ihre Namen nicht wiſſen, ſonſt müßte ich auch ſie beſtrafen. Er iſt alſo gegangen und zwar ohne alles Zandern und Bedenken?
Ja, Sire, ohne alles Bedenken. Er meinte, er ſei vollkommen in ſeinem Recht, zu gehen, wohin es ihm beliebe, und ſich zu amüſiren, wie er es verſtände, und da er nicht die Flöte blaſen könne, wolle er auf dem Parquet ſeines Bruders wenigſtens verſuchen, den Contrabaß zu ſtreichen.
Und ich werde den Takt zu dieſer Muſik machen, rief der König. Der Wagen ſoll vorfahren. Pöllnitz, Er begleitet mich nach Berlin. Ohne Zweifel hat mein Herr Bruder den Reitweg über die Wieſe ein⸗ geſchlagen, der etwas näher iſts
Ja, Sire!
Nun, dann werden wir nicht Gefahr laufen, ihm zu begegnen und uns unſer gegenſeitiges Incognito zu verrathen, und da wir überall Relais legen laſſen, ſo werden wir vielleicht noch vor ihm in Berlin ſein.
III. Luiſe von Rleiſt.
Frau von Kleiſt befand ſich allein in ihrem Bou⸗ doir und betrachtete in dem großen Venetianiſchen Spiegel mit ſichtbarem Wohlgefallen ihre Toilette


