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melte er, aber ich werde ihm beweiſen, daß ich auch meinen Willen habe. Ich werde mich nicht einſchüch⸗ tern laſſen, nicht nachgeben, und wenn der König nicht nachläßt mit ſeinen Tracaſſerien, und wenn er fortwährend vergeſſen will, daß ich der Sohn und der Bruder eines Königs, kein Leibeigner und kein Sclave bin, nun wohl, ſo werde auch ich vergeſſen, wer ich bin, ſo ſollen auch mich keine Rückſichten mehr binden, ſo will ich gleich ihm vergeſſen, daß ich ein Prinz bin und mich nur erinnern, daß ich ein freier und ſelbſtſtändiger Mann bin, welcher wohl das natür⸗ liche Mannesrecht hat, Diejenige, welche er liebt, auch beſitzen zu wollen, und ſie zu ſich an ſein Herz zu er⸗ heben, allen Hinderniſſen und allen ſogenannten Un⸗ möglichkeiten zum Trotz. Ja, ſo ſoll es ſein. Wenn mein Brnder mich auf's Aeußerſte treibt, ſo werde auch ich zum Aeußerſten greifen. Er will, daß ich mich verheirathe, deshalb iſt es, daß er mich verfolgt und mich mit Spionen umgiebt, deshalb bin ich ver⸗ dammt, hier in Potsdam zu leben, wo es keine andere Ausſicht giebt, als die Höhle des Löwen von Sans⸗ ſouci auf der einen Seite und Bajonnette und Sol⸗ daten auf allen andern Seiten. Deshalb iſt meine Appanage ſo gering geſtellt, daß ich es kaum vermei⸗ den kann, Schulden zu machen, während der König ſchon zum zweiten Male das alte verworrene und widerſinnige Geſetz, welches verbietet, den Prinzen Geld zu leihen, hat öffentlich bekannt machen laſſen. Der König will mich zwingen, ſeinen Willen zu thun und mich zu verheirathen. Nun ja, ich werde mich verheirathen, aber ich ſelber werde mir meine Gemah⸗ lin wählen, und es wird wohl einen mitleidigen und beſtechlichen Prieſter geben, welcher meine Ehe ein⸗ ſegnet trotz des Königs.
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