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zu kuͤſſen, ſie zum S zu fuͤhren, nach ihrem Befinden zu fragen.— K Jetzt lachſt du, ſagte Carl halb aͤrgerlich, und keiner ſeufzt mehr bei ihr, wie eben du.— Nun ja, ich leugne nicht, ich liege im Netze, wie alle Uebrigen, und unerhoͤrt, wie Alle.— 4 Alſo auf Morgen, ſagte Eenſt, und vergeſſen wir jetzt die ſtolze Zauberin, damit nicht Eure Laune ſchwinde. Ge⸗ denken wir der Vergangenheit und der froh verlebten Stun⸗ den.— Wie iſt es, Carl, noch immer nicht deinen Eigen⸗ ſinn aufgegeben, noch immer das Maͤdchen verſchmaͤhend, die dein Papa dir erwaͤhlte? Niemals, rief Carl heftig, niemals eine andere als— Still, ſtill, ſagte Ernſt raſch, und Woß dem Freunde mit der Hand die geoͤffneten Lippen, ſprich ein ſolches Wort nicht aus. Ich denke, meine Freunde, wir ſind Alle dar⸗ uͤber einig, eine Schauſpielerin zur Geliebten zu haben, beugt uns ſchon, ihr unſere Hand zu geben, befleckt unſern Stamm⸗ baum, bringt keine Ehre. O Ariſtokrat, Ariſtokrat, ſeufßte Baron S. mit komi⸗ ſchem Pathos. Die Zeiten ſind voruͤber, Taͤnzerinnen und Saͤngerinnen ſind Jedem ebenburtig, koͤnnen ſogar zur koͤ⸗ niglichen Tafel gezogen werden, und die ſteifen Hoffraͤulein muͤſſen es ſich zur Ehre rechnen, neben ihnen einen Sitz zu erlangen.— 1 MNoglich, daß Einige dieſe Anſichten hegen, ſagte Graf Ernſt, und warf ſtolz den Kopf zuruͤck, ich aber theile ſie nicht. Ich koͤnnte eine Schauſpielerin lieben, nimmer ihr meinen Namen geben. Doch, Freunde, wozu dieß Geſpraͤch,


