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und klein iſt, und die er in ſeinen ſchönſten Stun⸗ den nur anzubeten, niemals zu begreifen vermag. O Ellen, erhalte mir dieſe Liebe, die Dein köſt⸗ lichſtes Theil iſt, der Schmuck und Glanz meines Lebens, und gegen deren Beſitz Königreiche und Welten mir klein und nichtig ſind!“
Ellen flüſterte:„kann ich denn anders als Dich lieben? O dies Gefühl, es iſt ja nicht mein, nicht von mir ſelber; Gott hat es in meine Bruſt ge⸗ pflanzt, es iſt meine Seele, mein Leben, und wird auch nur mit meinem Leben enden, aber mit mei⸗ ner Seele fortleben, ſich aufſchwingen zum Himmel, um dort ewig, ewig zu ſein.“
Nordheim ſagte feierlich:„ich glaube Dir! Ja, ich glaube wieder an eine Ewigkeit der Liebe! Und daß es alſo iſt, daß wieder Glaube und
Vertrauen in mir iſt und himnliſche Zuverſicht
zum Leben und zum Sterben, das danke ich Dir,
Dir, meiner Geliebten! Ja, aus Deinen Augen
habe ich eine heilige Botſchaft vom Himmel em⸗ pfangen, und in Deinem Lächeln hat ſich mir aufs neue die ganze Welt verklärt! O Ellen, ein neues jugendvolles Leben erſchließt ſich mir
durch Dich, ein Paradies, deſſen Wächter Du biſt,
Du, mit Deiner unbefleckten Unſchuld und heiligen Weiblichkeit, Du, mit Deiner Seele voll Kinder⸗ gedanken und Altersweisheit, mit Deinem blühen⸗ den Herzen, das noch duftet in unentweihter Blüthe. Ja Ellen, Du haſt ein neues Leben in Die Flüchtlinge in London. III. 15
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