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lichſte Muſik enthielt:„und nun noch eine Nacht, eine einzige nur, meine Ellen, und Du wirſt mein, mein für das ganze Leben!“
Sie barg ihr erglühendes Angeſicht an ſeinem Buſen, er drückte ſie feſter an ſich und fuhr fort: „und indem ich dieſes Glückes gedenke und der nie endenden Wonne einer Zukunft mit Dir, fühle ich mich zagend und kleinmüthig, weil ich weiß, daß ich deſſen nicht werth bin!“
„O,“ ſagte ſie begeiſtert,„wer wäre des ſchönſten Glückes werth, wenn nicht Du! Wer iſt ſo herrlich, ſo erhaben und groß, wie Du es biſt? Oft wenn ich daran denke, aller der Vorzüge, der hohen Geiſtesgaben mich erinnere, die Dich ſchmücken, ſieh, ſo frage ich mich zagend, wie es ſein kann, daß Du mich liebſt, mich, die ich nichts bin, nichts als was ich durch Dich und unter dem Sonnenſchein Deiner Blicke geworden bin, und was alſo Dein iſt; daß Du mich liebſt, mich, das unbedeutende, einfache, unwiſſende Mäd⸗ chen, das nichts weiß und verſteht, als nur zu lieben, Dich zu lieben.“.
„Und wahrlich, die Liebe iſt eine erhabene und heilige Wiſſenſchaft,“ ſagte Nordheim,„eine Wiſ⸗ ſenſchaft, in der alle Tugenden des Weibes wur⸗ zeln, und durch die alle jene himmliſchen Kräfte, die in der Bruſt des Weibes ruhen, ſich entfalten
zur ſchönſten Blüte und Frucht. Ja, es iſt eine
Wiſſenſchaft, der gegenüber der Mann gedemüthigt


