Teil eines Werkes 
3. Band (1861)
Entstehung
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wechfelnd in der Villa und auf den übrigen Gütern des Lords hinbringen. Die weitausſehendſten Pläne und glänzendſten Bilder für die Zukunft wurden entworfen, deren Ausführung man freudig von kommenden Tagen hoffte, und in dem Wider⸗ ſchein des ſchönſten und ungetrübteſten Glücks der Liebenden fühlten Alle, die ſie umgaben, ſich ſel⸗ ber wie umſtrahlt und aufgerichtet von eignem Zukunftsglück, und ſonnten ſich in dem Abglanz dieſer reinen Seligkeit.

Es war der Vorabend von dem Hochzeitstage Nordheim's und Ellen, und während Alles beſchäf⸗ tigt war mit Anordnungen und Veranſtaltungen für das morgende Feſt, ſaß das Brautpaar, un⸗ bekümmert um Alles dies, auf der einſamen Bank am Ufer des Teiches. Stille war es um ſie her; flüſternd rauſchte der Wind in den Wipfeln der Erlen und Buchen, die das Waſſer umgrenzten, und deren Spitzen die letzten Strahlen der hernie⸗ dergehenden Sonne golden umſtrahlten; leiſe plät⸗ ſcherten die leicht gekräuſelten Wellen ans Ufer, mit ihrem Murmeln lieblich die Stille unter⸗ brechend, und mit träumeriſchen Blicken und glänzenden Augen ſchauten die beiden Glücklichen ſchweigend auf das liebliche Stillleben um ſie her, ſchweigend vor Ueberfülle der Gedanken und des Glücks.

Dann ſagte Nordheim mit ſeiner ſanften, klangvollen Stimme, die für Ellen ſtets die herr⸗