Teil eines Werkes 
3. Band (1861)
Entstehung
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Verzeiht, erwiderte General Montholon,er befahl mir niemals einen ſolchen Feldzug. Sechzig Krieger gegen ein ganzes Königreich! Thorheit, ſagte der Prinz ungeduldig,wer würde ſo etwas unternehmen! Wer würde thun, was ich thue, wenn er nicht des Erfolges gewiß

wäre, wenn er nicht wüßte, daß dies Königreich

ihn erwartet, daß die Herzen aller Franzoſen ihm entgegenſchlagen, daß die Armee nur auf ſeine Ankunft wartet, um ſich ihm zu unterwerfen?! General, nur wenige Stunden noch, und wir ſind in Frankreich, und tauſend und aber tauſend Kehlen werden mit dem donnernden Ruf: Vive Tempereur! vive Louis Napoleon!» uns be⸗ grüßen. Mein Wort darauf! Jetzt harrt hier mein! Ich gehe hinunter, um meine Uniform an⸗ zulegen. Sobald ich zurückkehre, ruft die ganze Mannſchaft und alle Paſſagiere auf das Ver⸗ deck. Parquin ſoll die Proclamationen bereit halten!

So ſprechend eilte der Prinz hinab in die Kajüte, ſchellte ſeinem Kammerdiener und ließ ſich die glänzende Feldmarſchallsuniform anlegen. Als die Toilette beendet, trat er zu dem großen glän⸗ zenden Meſſingkäfig, in dem ein ſchwarzer, herr⸗ licher Adler hefindlich, und dem Thier, das ſeine feurigen ſchwarzen Augen auf ſeinen Herrn ge⸗ richtet hielt, gleichſam als verſtände es ihn und

ſeine Worte, ein Stück Zucker reichend, ſagte er:

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