ſchreiten! Ich ſehe, Ihr ſeid entſchloſſen, mir zu folgen, Gefahr und Sieg mit mir zu theilen. Und alle die Bedenklichkeiten, die Ihr vorhin hat⸗ tet, als ich Euch mit meinem Plan bekannt machte, ſind der Ueberlegung gewichen?“
Der General ſchüttelte verneinend ſein Haupt, und ſagte in melancholiſchem Ton:„nein, mein Prinz, ſie ſind nicht gewichen, und wenn ich dies Gewand, das Ew. Königl. Hoheit ohne mein Wiſſen mit auf dies Schiff hat bringen laſſen, wenn ich es angelegt, ſo geſchah es nicht, um mich als Ew. Hoheit erſter Feldherr in dieſen Kampf zu begeben, ſondern, weil Sie denn käm⸗ pfen wollen, an Ihrer Seite zu ſein, und Ihr Leben, das Leben des Neffen meines Kaiſers, zu ſchützen, ſo viel ich vermag.“
„Wo iſt Parquin, Vaudrey und die andern Freunde?“ fragte der Prinz.
„Dort drüben in der großen Kajüte,“ ant⸗ wortete der General,„ſie haben gezecht und ge⸗ trunken mit der Mannſchaft, bis weder ſie, noch dieſe, gehörig auf den Beinen zu ſtehen vermoch⸗ dirs Ach mein Prinz, ich habe keine Hoffnung zu
einem Feldzuge, zu dem man die Krieger durch
Wein anfeuern muß. Ich fürchte—“ „Dem General Napoleon's geziemt es nicht, zu fürchten,“ ſagte der Prinz ſtolz,„was würde
mein kaiſerlicher Oheim geſagt haben, wenn Sie
jemals ſo zu ihm geſprochen!“
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