Teil eines Werkes 
3. Band (1861)
Entstehung
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nen ſchwankenden Füßen. Mit lallender Zunge ſagte er:ich habe gethan, was Sie geboten, Prinz Louis Napoleon, bald Kaiſer von Frank⸗ reich, ich vertheilte Wein unter die Mannſchaft und die Paſſagiere; ſchon ſind ſie begeiſtert und zu Allem bereit, und als ich jetzt, wie Sie mir geboten, jedem von ihnen ein Zehnfrankenſtück ge⸗ geben, riefen ſie jubelnd Ihren Namen. Horch! Schon wieder!

«Vive Louis Napoleon!) erſchallte von der

andern Seite des Verdecks herüber der brüllende Jubelruf.

Des Prinzen Geſicht ſtrahlte in Freude, und er flüſterte zu ſich ſelber:ja, ſie lieben mich wahrhaftig und treu. O, wie will ich ihnen lohnen, wenn ich erſt Kaiſer bin! Dann befahl er Armand:ruft mir General Mon⸗ tholon!

Armand entfernte ſich ſchweigend und nach wenigen Minuten trat der Gerufene auf das Verdeck. Es war eine hohe, ſtolze Geſtalt, die Weiße ſeines Haupthaares bekundete das vorge⸗ rückte Alter, aber ſein Auge ſtrahlte wie das eines Jünglings, und ſeine Haltung war eines Helden und Kriegers würdig. Wie er in glän⸗ zender Feldmarſchalls⸗Uniform vor Louis Napoleon ſtand, legte dieſer lächelnd ſeine Hand auf des Generals Schulter, und ſagte freundlich:nun, mein Freund Montholon, laßt uns zum Werke