Teil eines Werkes 
3. Band (1861)
Entstehung
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ſtarrt in die Weite? Wo iſt Napoleon? Dies iſt nur ein Schatten, eine ſchwache Erinnerung an ihn. Aber auch dies ſchon genügt, genügt er⸗ grauten Männern, die unter dem Kaiſer gefochten und geſiegt; ſollte es ihm nicht ſelber genügen, ihm, dem Neffen des Kaiſers, Louis Napoleon? Er glaubt an ſich, weil er an die Macht Napo⸗ leon's glaubt, er vertraut ſeiner Sache, weil es die Sache des Kaiſers iſt, und er ſagt zu ſich ſelber: nicht für mich will ich dieſen Thron, den mein Oheim beſeſſen, nicht um Glanz und Hoheit iſt es, daß ich kämpfe; die Freiheit will ich ſetzen auf dieſen Thron, und ich will ihr erſter und treuſter Diener ſein; für die Rechte des Volkes will ich kämpfen, und erobern will ich dem Volke, was es verloren hat, ſeine Privilegien und ſeine Rechte. Meine Seele iſt voll Muth und mein Herz ohne Zagen, denn was ich will iſt gut, und meine Sache iſt die Sache des Volkes. Es ruft mich das Volk der Franzoſen, ſie wollen mich, den Neffen ihres Kaiſers, in ihrer Mitte wiſſen, mich berufen ſie zu dem Throne, den ein Uſur⸗ pator beſitzt. Wohlan, ich komme, und wie das Schiff die Wellen durchſchneidet, nähert ſich Kaiſer Napoleon der Zweite ſeines Landes Küſten! Sein Name wird neben ihm genannt, und er wendet ſich, den unwillkommnen Störer zu be⸗ trachten. Es iſt Armand, glühend von Wein, kaum im Stande, ſich aufrecht zu halten auf ſei⸗ 1: