Armand wechſelte mit einigen von des Prinzen Begleitern einige geheimnißvolle Worte und folgte ihnen ſodann auf das Schiff. Mit ſechzig Paſ⸗ ſagieren an Bord fuhr das Dampfſchiff dahin. Kleiner und kleiner wurden in der Ferne die Thürme Londons, jetzt verſchwammen ſie allgemach im Nebel; nun keine Spur mehr von all den Häuſermaſſen, vorwärts, vorwärts rauſcht das Dampfſchiff, die Küſte ſchwindet, die hohe See iſt erreicht. An den Maſtbaum gelehnt ſteht ein junger Mann, die Arme ineinander geſchlagen, es ſchaut ſein Blick in die Weite, dorthin nach Frankreichs Küſte, und ſeine Lippen flüſtern zu⸗ weilen einzelne unverſtändliche Worte. Sein edel geformtes Geſicht erinnert in einigen Zügen an Frankreichs großen Kaiſer Napoleon, das iſt ſeine hohe Stirn, ſein feiner Mund, das iſt die Form ſeines Angeſichts, die Farbe ſeines Haars. Eins nur fehlt, des Kaiſers Auge, des Feldherrn, des Kriegers Blick. Dieſe Augen erinnern nicht an den, der durch ſeines Blickes Gewalt ganze Ar⸗ meen zittern machte, oder ſie begeiſterte zur tod⸗ bringenden Schlacht; nicht ſo ſchaute der Held von Marengo, der Sieger von Arcole; wo iſt das Feuer, das aus jenen Augen blitzte, der Muth, die Energie, die es beſeelte, wo iſt das Alles zu finden in den hellen, ernſt blickenden, aber nicht feurigen Augen dieſes jungen Mannes, der immer noch daſteht an den Maſtbaum gelehnt und hin⸗
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