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wiſſen! Entſetzlich! Jenes Mädchen, es folgte ſeinen Eltern in frommem Glaubensmuthe, es unterwirft ſich ihrem Willen und wandert mit ihnen fort von Heimath und Freunden freudigen Muthes! Ihre Seele iſt jungfräulich, ihre Ge⸗ danken ſind rein, ihr Herz iſt ſittſam. Nun die⸗ ſes erſte Zubettegehen! Dieſe dreiſten, neugierigen
Blicke der fremden Männer, kein Ort, wo ſie ſich
ihnen verbergen kann, keiner! Sich entkleiden müſſen vor allen dieſen offenen Augen, ſchlum⸗ mern neben Unbekannten, umringt von Männern! Welch eine Verzweiflung, welch eine Pein in des Mädchens Seele! Wie zittert ſie den ganzen Tag vor der Nacht, und erröthet beim Gedanken daran! Anfangs! Aber die Zeit, die Zeit! Gewohnheit ertödtet das Schamgefühl, die Schüchternheit weicht der Nothwendigkeit, das niedergeſchlagene Auge blickt umher, die Wangen erröthen nicht mehr! Und nicht genug, daß alle dieſe Armen Nachts, Thieren gleich, eingepfercht ſind in dieſem engen Raum, auch Tags iſt dies ihr Aufenthalt; nur eine Stunde, und auch dies nur, wenn der Him⸗ mel hell und die See ruhig, dürfen ſie hinauf⸗ gehen und friſche Luft athmen, und Licht und Himmel ſehen. Die ganze übrige Sais uaten im Zwiſchendeck. Unten, wohin keine Sonne, kein Licht dringt, wo nur durch die an jedem Ende des langen Raums am Boden angebrachten vier⸗ eckigen Luken zuweilen von hen ha ein ſchwacher
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