dieſer Mechanismus iſt die höchſte Seligkeit, denn er iſt Friede, und Gott iſt es, der als großer Werk⸗ meiſter dieſen Mechanismus ordnet und lenkt, der durch ſeine Sonne mich weckt und mir den Tag verkündet, und durch der Sonne Niedergang mir ſaget, daß der Tag ſich neiget, und daß die Ge⸗ ſchäfte deſſelben beendet ſind.
Und was ſind dieſe Geſchäfte? Gott dienen und zu ihm beten! In gläubigem Vertrauen Seele und Gemüth zu ihm erheben und in kind⸗ licher Zuverſicht zu ihm beten, als dem Vater!
Wie herrlich iſt das Gefühl, das ſich während dieſer Geſpräche mit Gott über mich ergießt, gleich einem Himmelsthaue, und mich ſtärkt und belebt zu neuem innerem Wachsthum und zu neuem Blühen!
Ja, eine Blume bin ich im Garten Gottes, die für nichts zu ſorgen hat und zu bangen. Des Segens gewiß, wie die Blume des Thaues, ſchaulle und wiege ich mich in dieſer Sicherheit, wie die Blume in der Sommerluft, und ſchließe Abends, wie die Blume ihren Kelch, keuſch und züchtig meine Augen und bin wieder des Segens gewiß.
Wie der Nachtthau die Blume tränkt und er⸗ quickt, ſenkt Schlummer ſich hernieder auf mich, und ſäuſelnde Träume umwehen mich, wie die Zlume der fächelnde Wind. So geſtärkt mit neuem Balſam des Himmels weckt mich, gleich der Blume, die Sonne und läßt mich blühen zur
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