Teil eines Werkes 
2. Band (1861)
Entstehung
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Hals des Gatten, und nickte ihm zu, und mit freudeſtrahlendem Blick ſchaute der Gärtner ſie an.

Nicht weiß ich, ob ſie es ſprachen oder ob es nur meine Gedanken.

Aber mir war als vernähm' ich die Worte: auch die Liebe des Menſchen zum Menſchen kann heilig und rein ſein, und läuternd die Seele durch⸗ glühen. Gott ſchuf dies Gefühl in dem Menſchen, und was Gott ſchuf iſt geheiligt. Das Weib, das in jauchzender Freude ihr Kindlein drückt an die Bruſt, erfüllt erhabenen Beruf und Gottesdienſt iſt ihr Glück. Sprachen die Beiden wohl ſo, oder waren es nur meine Gedanken?

Wie ſchien mir das Glück der Bewohner der Hütte ſo ſchön! Jetzt trat auch d Magd her⸗ zu und deckte den Tiſch, ſetzte Milch und Käſe darauf, und Brod und praderde Früchte. Das Kind griff nach den rothen Beeren und die Mutter ſteckte ſchäkernd ſie ihm ins rothe Mäulchen.

Darauf ſprach der Mann: geſegn' es uns Gott! Und ſie aßen. Ach, nie ſah ich im Kloſter die, leckern Speiſen mit ſolcher Luſt genießen, wie dieſe das einfache Mahl! Wie iſt doch das Glück der Hütte ſo ſchön!

Auf der nahen Straße flog jetzt ein Reiſe⸗ wagen heran, bepackt mit Schachteln und Kiſten, in reicher Livrée die Bedienten.

Im Wagen ſaß eine ſchöne Dame und ihr zur

Seite ein Mann. Sie ſchauten nicht um iic her Die Flüchtlinge in London. II. 3

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