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ſie blickten ſich an und lächelten. Und ich dachter bei mir: auch die ſcheinen glücklich, und nichts von
den Qualen und Schmerzen der Welt las ich in ihren Geſichtern.
Pfeifend trieb der Schäfer die Heerde heim, und das Geläute der Glocken vom nahen Kirch⸗ thurm des Dorfes tönte harmoniſch darein. Wie ſchien mir Alles ſo lieblich und ſchön, wie lächelte die Welt mich an in ihrem Frieden und die Natur in ihrer herrlichen Schöne!
Ach, in den Gärten da draußen blühen die⸗ ſelben Blumen, duften die Roſen ſo ſchön wie hier in der heiligen Erde des Kloſters, und Gott zürnt ihnen nicht und läßt ſie blühen und prangen. Jene Linde da draußen ſcheint mir ſchöner als dieſe hier hinter den Mauern, und Gott war es, der ſie ſo herrlich geſchaffen.
Muß denn der Menſch allein die Sonne flie⸗ hen und die Welt, um zu erblühen zur Ehre des Herrn?
Zweites Blatt.
Natur iſt Gott und Gott iſt Natur!. Was zweifeln die Menſchen und fragen und ſuchen nach Gott? Was forſchen ſie nach ſeinem Weſen und wollen ergründen des Gottes Natur? Gott iſt Natur und hat nicht Natur! Schau die Blume, wie ſie blühet! Dieſe Blume iſt Gott!


