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hinflog in die Welt? Ach, warum ſtand ich auf der Anhöhe im Kloſtergarten?.
Das Lied der Lerche verſtand ich, ſo ſchien mir's, und mir war, als vernähm' ich die Worte: „ſchön iſt die Welt, wenn Du mit ſchönen Augen ſie ſieheſt; heilig iſt ſie, wenn Du mit reinem Ge⸗ danken weileſt in ihrer Pracht; heilig auch iſt ſie, weil Gott ſie geſchaffen; ich fliege, fliege hin in die ſchöne, die heilige Welt, wo ſie wohnet die heilige Freiheit!“ Ach, ſo verſtand ich das Lied der Lerche!—
Dicht an die Mauer des Kloſters gelehnt ſteht die Hütte des Gärtners, und wie ich ſtand und ſchaute hinweg über die Mauer, gewahrte ich ihn, wie er unter der Linde, die ſeine Hütte beſchattet, ausruhte von der Arbeit des Tages.
Die Abendſonne traf mit ſcheidendem Glanze ihn und die Hütte, aus deren geöffneter Thür jetzt ſein Weib, den Säugling im Arme, heraustrat.
Ich empfand einen Schmerz in der Bruſt. Warum ſteht auch dieſe weltliche Hütte ſo nah an der Mauer des Kloſters?.
Mit freudeſtrahlendem Blick ſchaute der Gärt⸗ ner hin auf ſein Weib und ſein Kind, und die Mutter legte den Säugling in die Arme des glück⸗ lichen Vaters, der das lächelnde Kindlein herzte und küßte, und dann die Mutter ſanft zu ſich nie⸗
derzog auf den Sitz. Sie legte den Arm um den


