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rief ſie, ſich feſter an ihn ſchmiegend,„mein Hort und meine Zuflucht iſt Dein Herz.“
Er drückte ſie an ſich und flüſterte:„Ruhe mindeſtens aus an dieſer Bruſt. Ruhe giebt neue Kraft zum Kampf.“
„Wie bin ich doch ein ſo ſeliges, ſeliges Weib,“ murmelte ſie,„das größte Glück iſt mein, und wird es ewig bleiben. Nicht wahr, Du Gelieb⸗ ter, ewig?“
Wie ſie mit ihren ſtrahlenden verklärten Blicken ihn anſchaute, fand er nicht die Kraft zu einem„nein!“ und er neigte ſich, ihre Augen zu küſſen.
Aurelia aber, wie in heiliger Begeiſterung, richtete ſich auf, und beide Arme ausbreitend, rief ſie:„Dank Dir, mein Gott, daß eine Menſchen⸗ bruſt ſo viel Glück faſſen kann und ſo viel Wonne! Und plötzlich zu Nordheim's Füßen nie⸗ derſinkend, fuhr ſie fort:„und Du, Du Theuerer, Du Geliebter meiner Seele, wie danke ich Dir für dieſe Wonne! Du haſt mich wieder jung gemacht, und lebensvoll, freudig und glücklich. Mein Herz regt ſich in ſeligem Lebensdrang, und meine Seele jauchzet in Liebesluſt. Jetzt erſt lebe ich, und Du biſt mein Leben. O wie kann ich Dir danken?!“
Nordheim zog ſie zu ſich empor, und bedeckte ihren Mund mit Küſſen.


