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armen Knaben zu befriedigen! O nein, ich ſtrebte nach einem andern Ziel, und das will ich Ihnen jetzt ſagen, denn was hilft mir jetzt alle Verſtellung, jetzt, da das Werkzeug meiner Plane zerſtört iſt? Nein, nein, jetzt foll es mir mindeſtens eine Erleichterung gewähren, Ihnen zu ſagen, daß ich Sie haſſe, daß ich Sie verabſcheue! Ja, verabſcheue, denn ſie ſind glücklich und reich, und ich haſſe die Glücklichen! Seit ich Sie kannte, habe ich Sie gehaßt, und als ich Sie mit Worten der Liebe an mein Herz zog, geſchah es nur, um Sie zu verderben, und als ich mit liſtigen Worten Sie Ihrem Gatten ent⸗ fremdete, that ich dies nur, um Gewalt zu bekommen über Ihr thörichtes, eitles Herz. Sie ſollten meines Udo's Weib werden, nicht aus Liebe, ſondern um Ihres Reichthums willen, und dieſer allein feſſelte mich an Sie! So, nun wiſſen Sie es, o, und mir iſt leicht, daß ich hinfort nicht mehr mich zwingen darf, Ihnen zu verber⸗ gen, daß ich Sie verabſcheue.
Wie ſehr aber haben Sie in Ihren Planen ſich verrechnet, ſagte Eva ruhig und ſtolz, Sie ſtrebten Ih⸗ rem Sohne eine reiche Frau zu geben, und dazu wähl⸗ ten Sie mich. Ich aber, Gräfin Jelſa, bin nicht reich. Ich habe niemals Reichthümer beſeſſen, und als ich Ralph's Gattin ward, hatte ich nichts, was ich mein Eigen nannte, gar nichts!
O, auch dies noch! ſchrie die Gräfin. Ich habe


