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ich mit ſo viel Mühe, ſo unſäglicher Geduld und Klug⸗ heit erſt ihrem Gatten abwendig gemacht habe. Dies darf nicht ſein, rief ſie, zornig mit dem Fuße ſtampfend, und müßte ich zu den äußerſten Mitteln ſchreiten, dies darf nicht ſein! Dieſer Victor darf nicht erndten, wo ich ſo mühſam geſäet, und nimmer ſoll geſagt werden können, daß Gräfin Jelſa Jahrelang an einem Plane gearbeitet hätte, um nachher ihr Werk zum Spielzeug eines fremden Knaben verbraucht zu ſehen. Nein, nein, mein Knabe muß und ſoll dieſe ſchöne Eva heirathen, und das ſo ſchnell als möglich!— Sie haben wieder eine große Erbſchaft gethan, ſagte mir Ralph, fuhr ſie nach einer Pauſe fort, ſie haben deshalb ſogar ihr be⸗ rühmtes und einträgliches Geſchäft aufgegeben. Sie müſ⸗ ſen alſo reich ſein, ſehr reich! Ich will auch reich ſein, ich will wieder hinaus treten in die Welt, ich will wie⸗ der die Menſchen ſich vor mir beugen, ich will wieder viele Diener zu meinen Füßen, ich will wieder Glanz und Pracht um mich ſehen! Mein Gott, ich will, ich muß wieder reich werden, und ſollte ich auch dafür meine Seele dem Teufel verſchreiben!— Ihre Züge nahmen einen wilden, ſataniſchen Ausdruck an, Zorn und Haß blitzten aus ihren Augen, als ſie, wild im Zimmer auf und nieder rennend, bald zu dem Bilde ihres Gatten, bald auf die andern Ahnenbilder, die ernſt und feierlich zu ihr hernieder ſchauten, hinblickte.— Dann ſtand ſie


