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Ich bin fertig, ſagte er dann athemlos. Rajienski nahm das Gedicht und las es vor, und ein ſchallendes Gelächter ertönte aus Aller Munde. Gut, ſagte der Fürſt und jetzt knieen Sie nieder! Nehmen Sie die Knute und küſſen Sie ſie ehrfurchtsvoll. Jetzt ſprechen Sie die Worte nach, die ich Ihnen vorſagen werde.
Und mit ſtotternder Zunge, zitternd und marmor⸗ bleich ſprach Bonaventura dem Fürſten nach: ich Fritz Wendt, eines Maurers Sohn, bekenne, daß ich ein elender Betrüger bin, daß ich—
Mehr vermochte er nicht, ſeine Augen ſchloſſen ſich und bewußtlos ſank er zuſammen.— Der Fürſt ſtieß ihn verächtlich mit dem Fuße, und ſagte: er iſt in Ohn⸗ macht gefallen, wie eine Memme. Kommen Sie, meine Herren, die Frau Fürſtin erwartet uns.— Schließt die Thüren, befahl er den Dienern, und geht Alle hinaus, ich habe noch mit dieſem Menſchen da zu re⸗ den, wenn er wieder bei Verſtande iſt!—
Als Bonaventura aus ſchwerer Ohnmacht erwachte, ſtand Fürſt Rajienski vor ihm. Seine Rache war ge⸗ ſättigt, Bonaventura hatte ſeine Strafe erlitten, und nun fühlte der Fürſt faſt Mitleid mit dieſer zertretenen, ge⸗ demüthigten Menſchenſeele. 1
Sie haben ſich ſchwer vergangen, ſagte er mit mil⸗ dem Ton, und ſchwer müſſen Sie büßen. Sehen Sie hier auch, daß ich Sie nicht bloß ſchrecken wollte. Hier


