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bringen! Nehmen Sie Ihre Gläſer, meine Herren und ſtehen Sie auf. Ich trinke auf das Wohl der Aeltern dieſes Herrn, auf das Wohl ſeines Vaters, welcher ein Maurergeſell war, auf das Wohl ſeiner Mutter, welche hier in Berlin lebt, und ſich vom Spinnen ernährt.
Lautes Gelächter ertönte rings um die Tafel, und jubelnd wiederholten Alle die Worte des Fürſten. Bo⸗ naventura ſaß bleich, mit blauen Lippen und ſchlottern⸗ den Knieen auf ſeinem Seſſel.
Herr Fürſt von Ottersheim, fragte der Fürſt höh⸗ niſch, Sie ſtoßen nicht an auf das Wohl Ihrer erlauch⸗ ten Aeltern, des Maurergeſellen Wendt, und der Spin⸗ nerin Anna Wendt? Nehmen Sie Ihr Glas und ſto⸗ ßen Sie an!
Bonaventura griff zitternd nach ſeinem Glaſe, und wollte aufſtehen. Aber es fehlte ihm die Kraft, und er ſank faſt leblos in einen Seſſel zurück.
Wir wollen Sie ſtärken, mein Herr Fritz Wendt, rief der Fürſt, und winkte einem Diener. Dieſer reichte ihm auf ſilbernem Teller eine Knute dar.
Mein Gott, ſchrie Bonaventura aufölickend⸗ Sie wollen doch nicht?—
Sie züchtigen, ja, das will ich! Aber nein, Sie verdienen nicht dieſe Ehre, von meiner Hand Ihre Strafe zu empfangen. He, Jean, Franz, kommt her, und be⸗ lohnt dieſen Herrn!
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