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Dann verſammelte ſie ihre Freunde, und theilte ihnen ihren Verdacht mit. Doch dieſer Verdacht ſollte ſofort zur Gewißheit werden, denn einer ihrer Freunde zeigte ihr einen von der Polizei ausgeſtellten Verhaftsbefehl vor gegen dieſen Betrüger, den die Polizei wegen fälſch⸗ licher Annahme des Adels verfolgte.
Und lieferte man ihn aus? fragte die Fürſtin. Ließ die getäuſchte, betrogene Dame ſich an dieſer gelin⸗ den Rache genügen?
Gewiß nicht, Fürſtin. Sie ließ ihre Freunde eine Strafe beſtimmen, und erſt nachdem der Betrüger dieſe empfangen, übergab man ihn der Polizei.
Und worin beſtand dieſe Strafe? fragte einer der Herren.
Sie ließ ihm von ihren Dienern hundert Knuten⸗ hiebe geben.
Bonaventura zuckte zuſammen, und wagte es nicht, die Augen zu erheben; er fühlte die Blicke Aller auf ſich gerichtet.,
Warum erſchrecken Sie, durchlauchtigſter Fürſt? fragte Rajienski mit einem grauſamen Lachen.
Bonaventura fand nicht die Kraft zu antworten.
Sind Sie nicht begierig auf den Namen dieſes elenden Betrügers? fragte wieder Rajienski. Ich werde Ihnen denſelben ſogleich ſagen, Fürſt von Ottersheim. Aber laſſen Sie uns zuvor Ihren Ahnen ein Lebehoch


