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ſer Stille, die Dir ſo drückend iſt, zu befreien. Mit die⸗ ſem Gelde, fuhr ſie raſcher fort, denn ſie fürchtete, die Rührung möchte ſie am Sprechen hindern, mit dieſem Gelde mietheſt Du Dir recht im Mittelpunkt der Stadt ein Zimmer, und verbringſt immer einige Morgenſtun⸗ den daſelbſt. Dann kannſt Du Dich wieder aller Or⸗ ten zeigen, und auch in die Freitagsgeſellſchaft gehen, ohne fürchten zu müſſen, daß man Dich hier aufſucht, denn Du kannſt ihnen ja dann Deine andere Wohnung nennen.
Sie ſchwieg hoch aufathmend, und Bonaventura rief mit ſtrahlenden Augen: Du biſt ein Engel, Sophie, o kein Weib denkt ſo groß und gut, als Du, meine theure, einzige Sophie, Du Geliebte meiner Seele! Kein Weib außer Dir iſt ſolches Opfers fähig, und ſolcher vorſorglichen Liebe. Wie richtig haſt Du erkannt und geprüft, weſſen ich bedarf, und was mir Noth thut, wie feinfühlend mein Weſen ergründet, und geſehen, daß für eine Natur wie die meine, es der Reibung mit und in der Welt bedarf, um ſie immer friſch, immer lebendig zu erhalten. O meine Sophie, dieſe Rolle Geldes iſt ein wahrer Segen, den Du über mich ausſchütteſt, und er wird mich heiligen zu großen und ſchönen Thaten; ja, nun werde ich wieder erſcheinen in der Welt; wie ein Komet will ich plötzlich wieder auftauchen am Him⸗


