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mel, und wenn ſich aller Augen bewundernd zu mir wen⸗ den, ſo iſt es Dein Werk, meine holde, meine theure Sophie, mein ſüßes, einziges Weib, und wenn meine Lieder der Freiheit erklingen, ſo preiſen ſie Dich, die mir die Freiheit und mit ihr das Leben wieder gab.— Er knieete vor ihr nieder, und küßte voll dankbarer Zärtlich⸗ keit ihre Hände, ihr Gewand, und nannte ſie mit zärt⸗ lichen Liebesnamen. Dann aber ſprang er auf, und ſagte: aber wie, iſt heute nicht Freitag? da könnte ich ja heute noch Deiner ſüßen Erlaubniß nachkommen, mir in aller Eile ein Zimmer miethen und heute Abend in die Verſammlung gehen!— Ja, wahrlich, das geht, rief er nun ganz freudig, und griff nach ſeinem Hut. So will ich denn gehen, und gleich alles ins Werk richten!
Er umarmte Sophieen und küßte ſie innig. Zum Mittagseſſen komme ich wieder, theuerſte Sophie, und nun Lebewohl!— Unter der Thür aber wandte er ſich noch einmal um, und ſagte in ernſtem Ton: giebſt Du mir Dein Wort darauf, theuerſte Sophie, die Woh⸗ nung nicht zu verlaſſen und niemals ohne mich auf die Straße zu gehen?— Sophie verſprach es ihm, und er entfernte ſich eilig.— Als er fort war, ſtürz⸗ ten helle Thränen, lang zurück gehalten, aus Sophiens
Augen, und laut ſchluchzend ſagte ſie: keine Sylbe des 4*


