Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
Entstehung
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IV.

Aber wenn auch alle Welt das Mährchen von der Flucht Sophieens und des reichen Lords geglaubt hatte, ſo gab es doch Einen, der nimmer daran zweifelte, es ſei dies nur ein von dem ſtolzen und hochmüthigen Herrn Blitz verbreitetes Gerücht, Einen, der mit dem echten In⸗ ſtinet der Liebe die Nähe der Geliebten ahnte und em⸗ pfand, und mit raſtloſem Eifer, mit nie ermüdender An⸗ ſtrengung aller Orten nach ihr ſpähete und forſchte. Dieſer Eine war Carl. Er allein war überzeugt, daß Sophie mit Bonaventura entflohen, und daß ſie noch in der Stadt verweile, und mit dem ganzen Aberglauben eines Liebenden ſagte er: ich muß ſie ſuchen, bis ich ſie finde, denn meine Ahnung wird in Erfüllung gehen, ſie wird meiner bedürfen!— Aber Tage, Wochen vergin⸗ gen, ohne daß er ihre Spur auffinden konnte, und eine tiefe Traurigkeit bemächtigte ſich ſeiner. Da endlich war der Zufall ihm günſtig. Er begegnete Bonaventura,