Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
Entstehung
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dieſer Intrigue, nur zur ſtrengen Bewahrung des Ge⸗ heimniſſes auf's Neue angefeuert würde, und daß der nicht geneigt ſein würde, die Anſprüche auf eine bedeu⸗ tende Summe Geldes ſo leicht aufzugeben.

Auch iſt es ja gar nichts ſo Schweres, was ich von Ihnen verlange, ſagte er lachend. Die Liebenden ſuchen ja immer gern die Einſamkeit und Stille, ich bin Ihnen hierin ja nur förderlich, weiter nichts!

Wovon aber ſollen wir, bis dieſe vier Monate ab⸗ gelaufen ſind, leben?

Das, mein Herr Fritz Wendt, iſt Ihre Sorge, und ich denke, wenn Sie genug Muth beſaßen, die Geliebte zu entführen, wird es Ihnen auch nicht an Muth feh⸗ len, für ſie zu arbeiten.

Bonaventura ging zähneknirſchend vor Wuth von dannen, und zu Hauſe angekommen, warf er ſich ganz erſchöpft und außer ſich auf einen Stuhl. Es iſt alles umſonſt, rief er verzweiflungsvoll, es bleibt uns nichts übrig, als zu verhungern!

Sophie ſuchte ihn zu tröſten, und ſchüchtern wagte ſie ihn noch einmal um die Erlaubniß zu bitten, für Geld arbeiten zu dürfen.

Und wollte ich ſelbſt dieſe neue Schmach auf mich laden, ſagte er, und dieſe neue Demüthigung erdulden, ſo würde es Dir doch ſchwer werden, Dir Arbeit zu ver⸗

ſchaffen.

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