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was iſt die Begeiſterung einer Geliebten gegen das un⸗ willkührliche, ja vielleicht das widerwillige Lob der Welt, dachte Bonaventura. Könnte ich nur mindeſtens einmal in der Freitagsgeſellſchaft dieſe Gedichte vorleſen! ſagte Bonaventura dann laut.
Und warum kannſt Du es nicht? fragte ſie milde. Was haſt Du denn zu fürchten, wenn Du es thuſt?
Würde es Dir denn etwa willkommen ſein? fragte er ſcharf, wenn nun irgend Einer meiner vielen Freunde mich einmal hier aufſuchte, hier in dieſem gottverlaſſenen Winkel. Muß ich nicht alle dieſe Entbehrungen mir auferlegen, um Deinetwillen? Oder willſt Du etwa ha⸗ ben, daß man Dich hier bei mir ſieht, hier in dieſem engen Raume das Fräulein Blitz mit mir findet, in die⸗ ſem Zimmer, fuhr er mit rauhem Lachen fort, das zu⸗ gleich Wohn⸗ und Schlafzimmer iſt, und wo Jedem gleich unſer ganzer Hausſtand vor Augen liegt?
Du haſt Recht, ſagte ſie tief verletzt, und mit Thränen in den Augen, man darf uns ſo nicht mit ein⸗ ander ſehen, bis ich Deinen Namen trage. Aber wann wird dies geſchehen, giebt es denn kein Mittel, unſere Verbindung zu beſchleunigen?
Mein Gott, wie Du ſtürmiſch und ungeduldig biſt, rief er mit rauhem Ton, erwarte doch die Zeit mit Ruhe, ich habe Dir ja die Gewißheit gegeben, daß Du meine Gattin werden ſollſt.


