Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
Entstehung
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eintönig, wo der Geliebte an ihrer Seite iſt, und wo ſie ſeine Stimme hört und ſein Antlitz ſchaut, da iſt ſie befriedigt.

Ach Gott, nur keine Schwärmereien, rief Bona⸗ ventura verdrießlich, und Sophieen den Rücken zuwen⸗ dend, ſtellte er ſich ans Fenſter, um mit den Fingern auf den Scheiben zu trommeln, und hinaus zu ſehen auf die Straße.

Nein, nein, rief er dann, wüthend im Zimmer umher rennend, dieſe Langweiligkeit, dieſe Eintönigkeit bringt mich um! Ich verliere den Verſtand, wenn ich noch länger in dieſer verwünſchten Abgeſchiedenheit und Oede leben ſoll!

So laß uns doch, ſagte ſie milde, dieſe Wohnung aufgeben und in eine belebtere Gegend der Stadt ziehen! Wir können ja auch dort ſtill und ungeſtört leben, bis endlich alle Hinderniſſe beſeitigt ſind, und nichts unſerer

äußern Vereinigung mehr im Wege ſteht!

Pah, wie lange wird dies aber noch dauern, rief Bonaventura unmuthig. Dein Bruder will ſeine Ein⸗ willigung nicht geben, und ohne dieſe können wir, da Du leider noch nicht majorenn biſt, nicht hoffen, irgend einen Prediger zu finden, der uns verbindet.

So laß uns warten und geduldig ſein, mein Ge⸗ liebter, ſagte Sophie mit glänzenden Augen, ſich ſanft an ihn ſchmiegend. Und wenn Dir die Gegenwart nicht