Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
Entstehung
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an dieſer allgemeinen Freude und Luſt, nur ſein Blick war umdüſtert und ſchmerzerfüllt, und endlich hielt es ihn nicht länger in dieſem wirren glänzenden Treiben; er fühlte ſich bedrückt, beklemmt, einer Ohnmacht nahe.

Niemand achtete auf ihn, unbemerkt konnte er die Ge⸗

ſellſchaft verlaſſen. Er eilte hinunter, und rannte wie ein Raſender die Straße hinab, ſinnlos, außer ſich, kei⸗ nes Gedankens, keines Ueberlegens mächtig. So er⸗ reichte er ſein Haus, ſein Zimmer und warf ſich athem⸗ los, laut ächzend auf den Divan hin. Ein furchtbarer Sturm war in ihm, und alle Fibern ſeines Herzens beb⸗ ten und zitterten.

DO mein Gott, mein Gott, ſchrie er dann laut und verzweiflungsvoll, iſt dies, kann dies ſein! Er bedeckte ſein Antlitz mit ſeinen Händen und ächzte laut. So ſaß er lange, und ſeine Geſtalt bebte wie in convulſivi⸗ ſcher Pein. Dann ſprang er auf, und als die Hände von ſeinem Geſichte herab ſanken, war dies todtenbleich wie das Antlitz eines Sterbenden. Ja, es iſt ſo, ſagte er dann langſam im Zimmer auf⸗ und abgehend, es iſt ſo, ſie liebt ihn! Ich ſah dieſen ſeligen, glühenden Blick, mit dem ſie ihn empfing, ſah, wie ſie erröthete und lä⸗ chelte vor Freude, ja ſie liebt ihn, ohne ſich deſſen viel⸗ leicht bewußt zu ſein! Aber nein, nein, es iſt nicht mög⸗ lich, es kann nicht ſein, rief er nun wieder auffahrend und wild, ſie kann ſo nicht meine Liebe täuſchen, ſie