Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Entstehung
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Wenn Sie mir das ſtrengſte, unverbrüchlichſte Schweigen geloben, wenn Sie ſich nirgends mit Sophie zeigen, Niemand, auch ſelbſt Ihrer Schweſter nicht, ein einziges Wort von dieſer Geſchichte verrathen, wenn ich darauf rechnen kann, daß das Ganze mit einem tiefen, undurchdringlichen Schleier bedeckt wird, ſo empfangen Sie nach Verlauf von vier Monaten, wohl verſtanden, wenn bis dahin auch nicht ein Wort dieſer abentheuer⸗ lichen Geſchichte verlautet, die Summe von fünfhundert Thalern.

Das iſt wenig, ſehr wenig, ſagte Bonaventura ver⸗ ächtlich.

O, Sie wollen handeln, rief Herr Blitz lachend, nun wohl, ich lege noch hundert Thaler zu, und gebe Ihnen ſechshundert.

Und Sie willigen in unſere Verheirathung?

Niemals, ſagte Herr Blitz entſchieden. Ja, Sie ſelbſt müſſen begreifen, daß dies unmöglich iſt.Wo und wie ſollte dieſe Trauung ſtatt finden? Sie bedür⸗ fen dazu Ihrer Papiere und Ihres Namens, Fritz Wendt,

und auch Sophie desgleichen würde nicht allein meinen

Namen nennen müſſen, ſondern auch meiner Einwilli⸗

3 gung bedürfen, denn ſie iſt noch nicht majorenn und ich

bin ihr natürlicher Vormund. Sie ſehen, daß dies der nächſte Weg iſ, die ganze Geſchichte an's Tageslicht zu