Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Entstehung
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der Liebe hinzugeben, die

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er jetzt mit der Geliebten, und als ſie angekommen wa⸗ ren in dieſem ſtillen und verſchwiegenen Zufluchtsort ih⸗ rer Liebe, und Sophie, um ſich ſchauend, nun erſt zum vollen Bewußtſein deſſen, was ſie gethan hatte, kam, als ſie ſich geſtehen mußte, daß dieſer enge Raum hinfort ihre einzige Heimath, und der Geliebte ihre ganze Welt, da ſank ſie zitternd und erglühend in Bonaventura's Arme und flüſterte unter Thränen: wirſt Du mich auch immer lieben, wirſt Du mich niemals verachten, weil ich Dir heute gefolgt bin?

Er ſank vor ihr nieder und untklammerte ihre Knie,

und rief: Nimmer, nimmer kann meine Liebe zu Dir

enden und erlöſchen, und von dieſer Stunde an biſt Du

mein Weib, mein Weib vor Gott und den Menſchen!

Sophie glaubte ihm, denn ſie liebte ihn; ſie zog ihn in ihre Arme und wehrte ſeinen Küſſen nicht.

Die nächſten Tage verbrachten ſie in ſüßeſter Ein⸗ ſamkeit und Stille, und hingegeben einem Glück, das ihnen über allen Ausdruck erhaben und herrlich erſchien. Und war es nicht ein Glück, ſo die langen, herrlichen Stunde Tas s eins neben dem Andern, ruhend Herz an Herz, h zubringen, ſich holde Worte zuzuflü⸗ ſtern und ſich allen jenen Thorheiten und Tändeleien kindiſch und doch ſo heilig ſind? War's nicht ein Glück, ſo Herz an Herzen Pläne zu entwerfen für die Zukunft, eine Zukunft ohne Tren⸗